Alle auf diesen Bild sind die Teilnehmer im Para -Bereich der Deutschen Meisterschaft in Ingoldstatt. Die Erfolgreichsten waren vom TUS Kienberg

Parasport Karate

Para-Karate ist eine vom Weltkarateverband (WKF) anerkannte Disziplin für Menschen mit Behinderungen, die sich auf die Kata (Formenlauf) konzentriert

. Sie fördert Selbstvertrauen und Körperkontrolle, wobei Wettbewerbe für Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und intellektuell beeinträchtigte Sportler durchgeführt werden. Die Inklusion steht oft im Vordergrund, und Parasport-Karate wird als therapeutische Maßnahme geschätzt.

Wichtige Aspekte des Para-Karate:
  • Wettkampfdisziplinen: Hauptsächlich Kata (vorgegebene Bewegungsabläufe). Rollstuhlfahrer passen Techniken an, um Tritte zu kompensieren.
  • Kategorien: Es gibt verschiedene Klassifizierungen je nach Art der Behinderung (Rollstuhl, intellektuell, visuell).
  • Inklusion: Viele Vereine, wie der 1. CKKS Traunreut, trainieren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam.
  • Anerkennung: Die WKF ist vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) anerkannt. Para-Karate wird oft im Rahmen von normalen Weltmeisterschaften ausgetragen.
  • Vorteile: Verbesserung der Koordination, des Gleichgewichts, der Konzentration und des Selbstwertgefühls.
Para-Karate bietet Menschen mit Handicap die Möglichkeit, traditionelle Karatewerte zu erlernen und sich im Wettkampf zu messen.